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WISSENSWERTES

SICHER IN DIE ZUKUNFT

Neue Generation der Trinkwasserdichtungen

Die gesetzlichen Anforderungen an die Trinkwasserhygiene in Deutschland ändern sich grundlegend. Um auch nach Juni 2026 regelkonform und sicher bauen zu können, wurden entsprechend innovative Dichtungsmischungen entwickelt.

WARUM IST DIE UMSTELLUNG NOTWENDIG?

Das Umweltbundesamt (UBA) hat mit der KTW-BWGL neue, rechtsverbindliche Bewertungsgrundlagen geschaffen. Ab dem 01.07.2026 dürfen in Deutschland nur noch Materialien verbaut werden, die diese strengen Anforderungen erfüllen. Details finden Sie unter anderem hier. Um diesen Standard zu garantieren, sind für alle Elastomer-Komponenten (Dichtungen) neue Materialmischungen auf Basis strenger Positivlisten erforderlich.

GEPRÜFTE QUALITÄT

Die Herstellerindustrie hat gemeinsam mit den Herstellerwerken innovative Dichtungsmischungen entwickelt, die den neuen Richtlinien entsprechen. Damit sind die Dichtungen auch in Zukunft geprüft - mit allen Zulassungen und Konformitätsbescheinigungen.

Abbildung: BWGL steht für Bewertungsgrundlage und damit für die neuen Mischungen entsprechend der Positivlisten des UBA. Das Kürzel "BWGL" steht für die UBA KTW-BWGL, also die Bewertungsgrundlage für Kunststoffe und andere organische Materialien im Kontakt  mit Trinkwasser des Umweltbundesamtes. © Frischhut GmbH und Co. KG

RECHTSSICHERHEIT IM FOKUS: RISIKEN NACH DEM 01.07.2026

Ab dem 01.07.2026 ist der Verbau nicht KTW-BWGL-konformer Materialien im Trinkwasserkontakt rechtlich unzulässig und kann behördliche Maßnahmen sowie haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Hier einige Beispiel:

  • Ordnungswidrigkeit & Bußgelder: Der Einbau nicht-konformer Produkte verstößt gegen § 14 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und kann mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden.

  • Nachweispflicht für Wasser- und Netzmeister: Verantwortliche sind gesetzlich verpflichtet, die Konformität der verbauten Komponenten zu dokumentieren. Frischhut unterstützt hierbei und stellt für alle neuen Materialien die erforderlichen Nachweise und Zertifikate zur Verfügung.

  • Haftungsfalle: Bei Wasserverunreinigungen haftet der Betreiber vollumfänglich. Versicherungen können die Regulierung verweigern, da gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstoßen wurde.

  • Gewährleistungsmängel: Da das Bauwerk rechtlich als mangelhaft gilt, können Kommunen und Verbände die Abnahme sowie Zahlungen verweigern.

  • Betriebsuntersagung & Rückbau: Die Gesundheitsämter können die Inbetriebnahme verweigern oder den vollständigen, kostenpflichtigen Rückbau der betroffenen Leitungsabschnitte fordern.

Fazit: Nur der rechtzeitige Wechsel auf Neuware mit den relevanten Hygienezertifikaten schützt vor Regressansprüchen und rechtlichen Schritten.

AUF EINEN BLICK: IHRE VORTEILE DURCH DIE RECHTZEITIGE UMSTELLUNG

  • Rechtssicherheit: Volle Einhaltung der UBA-Bewertungsgrundlagen ohne Zeitdruck.

  • Planungssicherheit: Kein Risiko von nicht-zugelassenen Produkten aus dem Lager nach dem 01.07.2026.

  • Dokumentation: Alle notwendigen Zertifikate und Prüfberichte werden ab Lieferstart pünktlich zur Verfügung gestellt.

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